2010-07-10
Konzentrationslager in Niš
Niš, immerhin die drittgrößte Stadt in Serbien nach Belgrad und Novi Sad, hatte ich vor der Fahrt noch nie wahrgenommen. Um so bitterer berührte der Hinweis auf das Konzentrationslager am Ortseingang, weil das Zeugnis der Geschichte, mit der die anderen einen in Zusammenhang bringen, egal wie das eigene Verhältnis zur Nazi-Zeit aussieht, selbst an einem nicht bekannten Ort bereits existiert.
2010-07-09
Bahnhof in Niš

Mit dem Zug zu fahren. dürfte in Südosteuropa die schnellste, günstigste und unspektakulärste Art des Reisens sein. Aber die serbische Eisenbahn hält besondere Herausforderungen bereit, und dann gibt es noch Versteckspiele mit Zöllnern.

2010-07-09
Blick auf Neu-Belgrad
Ein Spaziergang durch Belgrad hält viele Überraschungen bereit, bevor man im beschaulicheren Zemun am Wasser sitzen kann.
2010-07-08
Konkurrenz belebt das Geschäft: Wechselstuben in Niš

Zu den ersten serbischen Wörtern, die hängen bleiben, gehört »Menjačnica«. Die Wechselstuben stellen in Novi Sad, Belgrad und Niš an jeder dritten Ecke Tafeln ihrer Kurse auf den Bürgersteig, die auf eine Kammer in der Hauswand verweisen.

2010-07-08
Bild für den Anrisstext

Das Innere der Kathedrale des Hl. Sava in Belgrad, der größten christlich-orthodoxe Kirche in Südosteuropa und von ähnlichen Ausmaßen wie die Hagia Sophia in Istanbul, befindet sich weitgehend noch im Rohbau. Begonnen 1935, wurde der Bau durch den Zweiten Weltkrieg unterbrochen und erst nach 88 Eingaben 1985 weitergeführt. 2012 soll die Kirche fertig gestellt werden.

2010-07-07
Bank im Zentrum Belgrads

Belgrad kann kaum als eine schöne Stadt gelten. Es fehlt ihr entschieden an Farbe und Pflege. Doch die Stadt entwickelt ihren Charme über Gegensätze, wenn in der Altstadt noch Holzhäuser nach altem türkischem Muster stehen, und am Ende der Straße Banken sich hinter spiegelnde Glasfassaden zurückziehen, oder mitten in der hektischen Betriebsamkeit einer Hauptstraße Müßiggänger in den Cafés es genießen, sich bequem in die Polster zurückzulehnen.

2010-07-06
Am Eingang zur Fußgängerzone von Novi Sad

Drei Dinge fallen, aus dem Bahn­hof von Novi Sad tre­tend, sofort auf: Die Men­schen wirken ärmer als noch in Ungarn, im Straßen­ver­kehr, der einen sofort erfasst, geht es ähnlich aggressiv zu wie in Deutsch­land und es liegt ein strenger Dunst von Machismo in der Luft.

2010-07-05
Im Schienenbus von Röszke nach Subotica

Mit Schienenbussen von Szeged in Südungarn nach Subotica in Nordserbien. Bei eineinhalb Stunden Fahrzeit für 50km dehnt sich die Zeit.

2010-06-27
Hotel Kiew in Bratislava
Viele Bilder passen nicht zu den Texten, und ein paar kommen ganz gut ohne Text aus.
2010-06-27
Kathedrale in Szeged
»Szeged soll eine ziemlich schöne Stadt sein, mach bloß Fotos«, hieß es. Da sich die Stadt wirklich alle Mühe gibt, fotogen da zu stehen, hier ein paar Ansichtskartenmotive.
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