Weblog von pg

Notizen aus Georgien

Der Hl. Georg als Nationalheiliger Georgiens

Auf dem zentralen Freiheitsplatz in Tiflis ist der Hl. Georg, wie meistens damit beschäftigt, den Drachen abzustechen. Er ist der Nationalheilige Georgiens, und darum verwendet die georgische Flagge, wie die englische, das Georgskreuz - rotes Kreuz auf weißem Grund. Der Überlieferung nach

Notizen aus Ouagadougou

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Der Staub hängt über allem, in der Dämmerung, wenn die Sonne schräg auf die trüben Schleier fällt, wird er sichtbar, aber vielleicht ist es auch der Feierabendverkehr, wenn tausende Roller durch die Stadt schwärmen, die Dunstglocke anreichern und beim Holpern über die Buckelpisten der Nebenstraßen zusätzlich Staub aufwirbeln. Asphaltiert sind in Ouaga nur die Durchgangs- und Verbindungsstraßen. der große Rest zeigt die rote Erde ungepflastert.

Wahlen in Burkina Faso

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In Burkina Faso war ein exit poll geplant: Zur Parlamentswahl am 2.12.12 sollten die aus dem Wahllokal kommenden Wähler gefragt werden, welche Partei sie gewählt haben, um aus den so gewonnenen Daten eine Prognose zum Ausgang der Wahl zu erstellen. Leider scheiterte das Vorhaben auf politischer Ebene.

In Kairos

Unter der Brücke

Der erste Besuch in Kairo nach 30 Jahren war natürlich immer wieder mit der Frage verbunden, wie sich die Stadt in den letzten Jahren verändert habe. Die kurze Antwort lautet: Im Vergleich zu damals stößt man heute auf Kairo hoch zwei. Die lange Antwort braucht etwas mehr Platz:

Mit Stockfisch zur Spitze

Altstadt in Bilbao

Im Frühjahr ging die Meldung durch die spanische Presse, die fünfzig besten Lokale der Welt seien gewählt worden. In Spanien war das eine Nachricht, weil schon unter den ersten zehn Restaurants drei spanische Lokale vertreten sind. Zwei dieser drei Lokale liegen im Baskenland und das ist in Bilbao spürbar.

Flasche hoch!

In Nava

Deutsche jammert es regelmäßig, wenn sie in englischen Pubs ein Bier bestellen, der Wirt das Glas vollkommen unzeremoniös unter den Zapfhahn hält und das Bier hinein laufen lässt, bis das Pint überläuft. Briten dagegen dürsten ungehalten in deutschen Kneipen und fragen sich, ob der Kellner, der sich gerade um die Blume müht, sie wohl vergessen hat. Wein nun wiederum sollte mit Bedacht und Sorgfalt so eingeschenkt werden, dass sich keine Blasen in der Flasche bilden (wie das gehen soll, ist mir ein Rätsel). In Asturien, beim Servieren des lokalen Apfelweins, fangen sie das alles ganz anders an.

Costa da Morte

Costa da Morte bei Malpica

Todesküste (Costa de la Muerte) klingt, im Vergleich zu den Namen, die die Spanier anderen Küsten geben – Costa Verde (grüne Küste in Asturien), Costa Blanca (weiße Küste bei Alicante), Costa de la Luz (Lichtküste bei Cádiz) – dramatisch. Doch das Drama dauert bis heute an.

Der Vorteil des Hässlichen

Torre de Hercón

Im täglichen Einerlei zwischen Supermarkt und Gemüseladen erschaudert kaum jemand beim Blick auf die Fassaden der Straßenschlucht. Doch Coruña macht es nicht ganz so leicht, die Nachbarschaft im Gewohnten verschwinden zu lassen, und plötzlich gibt es ein neues Wort zu lernen: Féismo.

Am Garten der Kraken

Ein Denkmal für die Krake

Es ist ein mehrdeutiges Verhältnis, das die Galicier zum Pulpo, also zum Kraken, pflegen. Einerseits setzen sie dem Tier ein Denkmal und schenken es ihren Kindern in Plüschform, doch andererseits lassen sie es sich regelmäßig als tapa oder ración servieren.

Das Klima am Monte de San Pedro

Das Klima am Monte de San Pedro

Im Westen endet die Stadt recht abrupt am Monte de San Pedro. Einen letzten Außenposten bildet die Aussichtsplattform oben auf dem Felsen, die von der Uferstraße über einen Fahrstuhl in Form einer Glaskugel zu erreichen ist (eine Fahrt: drei Euro). Der Bürgersteig wandelt sich hier in einen Fußweg, der von der Klippe hinunter ans Wasser führt und mit der Aussicht lockt, am Ende des Hügels freien Blick auf den Atlantik zu haben.

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